Herzlich willkommen!

Wir laden Dich herzlich ein, Dich hier über uns, unsere Amnesty-Gruppe Aurich, unsere Veranstaltungen und unsere weitere Arbeit zu informieren. Wenn Du bei uns mitmachen willst, kontaktiere uns gerne per info@amnesty-aurich.de. Oder schau ganz unverbindlich bei einem unserer nächsten Gruppentreffen vorbei. Das nächste Mal treffen wir uns am Montag, dem 14. September um 18:30 Uhr im Familienzentrum Aurich.

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26. August 2026

„Aurich lebenswert gestalten – für alle“

Öffentliche Fragerunde mit den drei Kandidierenden für das Bürgermeister*innenamt

Wie soll sich Aurich in den kommenden Jahren entwickeln? Welche Vorstellungen haben die Kandidierenden für das Bürgermeister*innenamt von einer sozialen, vielfältigen und lebenswerten Stadt? Und wie wollen sie demokratische Teilhabe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken? Diesen und weiteren Fragen stellt sich eine öffentliche Fragerunde des Aktionsbündnisses „Aurich ist bunt“, zu dessen Gründungsmitglieder unsere Amnesty Gruppe zählt, am Mittwoch, 26. August 2026, um 19.30 Uhr im Europahaus Aurich. Der Eintritt ist frei.

Mit dabei sind die drei Kandidierenden für das Bürgermeister*innenamt:

  • Sarah Buss, parteilos
  • Julian Jetses, SPD
  • Dr. Hans-Hermann Meyerholz, parteilos

Moderiert wird die Veranstaltung von Heike Pilk, Leiterin des Europahauses Aurich, und Gesine Agena, Studienleiterin des Europahauses.

Fünf Themen – und viel Raum für Fragen

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde diskutieren die Kandidierenden zu fünf Themenkomplexen:

  1. Soziales und öffentliche Daseinsvorsorge
  2. Bildung und Kultur
  3. Willkommenskultur und Schutz von Minderheiten
  4. Klimaschutz und lebenswerte Stadt
  5. Bürger*innenbeteiligung und Teilhabe

Am Ende jedes Themenblocks haben die Besucher*innen die Möglichkeit, selbst Fragen an die Kandidierenden zu richten. Vorgesehen sind jeweils maximal drei Fragen aus dem Publikum.

Das Aktionsbündnis „Aurich ist bunt“ ist ein Zusammenschluss von derzeit 35 Organisationen, Vereinen und Initiativen der Auricher Zivilgesellschaft. Auch die Auricher Gruppe von Amnesty International gehört zu den Gründungsmitgliedern des Bündnisses.

Gemeinsam setzen sich die beteiligten Organisationen für eine demokratische, rechtsstaatliche und solidarische Gesellschaft, für Toleranz, Respekt und die Achtung der Menschenrechte sowie für einen fairen demokratischen Diskurs ohne Hass und Hetze ein.

Die Fragerunde bietet allen Bürger*innen die Gelegenheit, die Kandidierenden kurz vor der Kommunalwahl am 13. September 2026 kennenzulernen, ihre Positionen zu wichtigen Zukunftsfragen Aurichs miteinander zu vergleichen und eigene Fragen einzubringen.

Wir freuen uns auf einen informativen und lebendigen Abend und auf viele interessierte Besucher*innen!

Mittwoch, 26. August 2026 · 19.30 Uhr
Europahaus Aurich
Eintritt frei

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Screenshot

29. August 2026

„wir.queer.hier. Aurich ist bunt!“ – CSD Aurich 2026

Am 29. August 2026 geht die queere Community beim elften CSD Aurich wieder auf die Straße, um mit Unterstützung vieler Menschen und Organisationen aus der Stadt und aus ganz Ostfriesland für Gleichberechtigung, Akzeptanz und Vielfalt der Liebe zu demonstrieren.

Das Motto der „CSD Parade“ quer durch Aurich und des Infomarkts auf dem Rathausvorplatz lautet dieses Jahr: „wir.queer.hier. Aurich ist bunt!“ Mit diesem Motto will der CSD Aurich die Gemeinschaft und den Zusammenhalt der queeren Community fördern und ein Zeichen setzen für gleiche Rechte. Gerade in einer ländlich geprägten Region wie Ostfriesland sind gegenseitige Unterstützung, Sichtbarkeit und Vernetzung von großer Bedeutung.

„Love is a Human Right!“

In letzter Zeit werden queere Rechte verstärkt wieder in Frage gestellt – umso wichtiger ist es, aktiv zu bleiben und in der Öffentlichkeit Haltung zu zeigen. Denn Liebe ist ein Menschenrecht. Auch deswegen beteiligen wir, die Auricher Gruppe von Amnesty International, uns gerne wie schon in den Vorjahren weieder mit einem Infostand am CSD. Wir nutzen die Veranstaltung, um Unterschriften für eine an den Leiter der Staatsanwalt im türkischen Izmir gerichtete Petition zu sammeln, mit der wir gegen die strafrechtliche Verfolgung von Emirhan Şaşmaz, Kerem Dikmen und neun weiteren Mitgliedern des Vorstands und der Geschäftsführung des in İzmir ansässigen Vereins Genç LGBTI+ protestieren und ihre bedingungslose Einstellung fordern.

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Ein Toast auf die Freiheit

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Am Anfang von Amnesty International steht ein Trinkspruch: Zwei portugiesische Studenten stoßen in einem Café in Lissabon auf die Freiheit an. Doch in den Sechzigerjahren herrscht in Portugal eine Diktatur, die keine Kritik duldet – die Erwähnung des Wortes „Freiheit“ ist verboten. Die zwei Studenten werden festgenommen und später zu sieben Jahren Haft verurteilt.

1.500 Kilometer entfernt fährt der 39-jährige Anwalt Peter Benenson im November 1960 mit der Londoner U-Bahn in seine Kanzlei, als er in der Zeitung eine Meldung über das Urteil gegen die beiden Portugiesen liest. Es ist nicht das erste Mal, dass er erfährt, dass Menschen wegen ihrer Gesinnung verfolgt und eingesperrt werden. Doch die Meldung aus Lissabon geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Benenson will nicht mehr länger über solches Unrecht lesen, er will etwas tun. Er weiß nur noch nicht, wie. ric.Aufgewühlt läuft er durch die Straßen Londons. In der Kirche St. Martin in the Fields kommt ihm der Gedanke.

Am 28. Mai 1961 veröffentlicht er in der Zeitung „The Observer“ den Artikel „The Forgotten Prisoners“, der mit den Worten beginnt: „Schlagen Sie Ihre Zeitung an irgendeinem beliebigen Tag auf, und Sie werden eine Meldung aus irgendeinem Teil der Welt lesen: Ein Mensch ist eingekerkert, gefoltert, hingerichtet worden, weil seine Ansichten oder religiösen Überzeugungen nicht mit denen der Regierung übereinstimmen.“ Benenson fordert die Leserinnen und Leser auf, mit Appellschreiben öffentlichen Druck auf die Regierungen zu machen und von ihnen die Freilassung politischer Gefangener zu fordern. Die Resonanz ist überwältigend. 30 große Zeitungen in verschiedenen Ländern drucken den Artikel nach. Allein in den ersten Wochen melden sich mehr als Tausend interessierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Im Juli 1961 wird beschlossen, die ursprünglich auf ein Jahr angelegte internationale Kampagne in eine feste Organisation zu verwandeln. Heute ist Amnesty eine weltweite Bewegung, die in über 150 Ländern vertreten ist. Über sieben Millionen Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie Aktivistinnen und Aktivisten setzen sich dafür ein, dass auch 50 Jahre nach Benensons Appell die politischen Gefangenen dieser Welt nicht vergessen werden.

Seit 2013 existiert auch in Aurich wieder eine Amnesty-Gruppe. Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte, verabschiedet von den Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 ist unsere Richtschnur.

Hier findet ihr sie:  https://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte

21. August 2026